Der soziale Fahrdienst der Gemeinde Grabenstätt für Bürger mit Handicaps und eingeschränkter Mobilität läuft am Montag, 24. Juni an. Vergangene Woche ist nun auch das von der Gemeinde bei einem örtlichen Autohändler für vier Jahre geleaste Auto, ein schwarzer Dacia Dokker (Benziner), eingetroffen. Ilse Rönsch, Gemeindebedienstete im Sozial-, Renten- und Standesamt, erklärte den anwesenden ehrenamtlichen Fahrern (insgesamt sind es 17) aus Grabenstätt und Erlstätt unlängst im Schlosshof die Vorzüge und Eigenheiten des Fahrzeuges und klärte mit ihnen dann im Sitzungsaal letzte organisatorische Fragen, gerade auch in puncto Rechts- und Versicherungsschutz. Rönsch verwies bei der Besichtigung unter anderem auf die hinteren Schiebetüren des Hochdachkombis, die einen komfortablen Zugang zum Fond des Fahrzeuges ermöglichen. Im Kofferraum gebe es zudem ausreichend Platz für einen Rollstuhl oder Rollator.

Das Auto werde noch beidseitig mit einem weißen Schriftzug versehen, der auf den gemeindlichen sozialen Fahrdienst hinweist. „Das Fahrzeug ist vollkaskoversichert“, betonte Bürgermeister Georg Schützinger und bedankte sich bei allen, die sich beim Fahrdienst-Projekt einbringen. „Wir schauen drauf, als ob es unser eigenes wäre“, ließ eine ehrenamtliche Fahrerin spontan verlauten. Sehr zufrieden zeigte sich auch der Vorsitzende des VdK Grabenstätt Rudi Göbel, der das soziale Projekt vor zwei Jahren angestoßen hatte. „Es zeigt sich wieder, wie viel Gemeinsinn es in Grabenstätt und Erlstätt gibt“, lobte Göbel und dankte der Gemeinde für die Übernahme der Trägerschaft. Der Gemeinderat hatte den Weg für die Finanzierung des sozialen Fahrdienstes vor rund einem Dreivierteljahr frei gemacht.

Kostenlos in Anspruch genommen werden kann der soziale Fahrdienst ab 24. Juni montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr für Arztbesuche im Umkreis von 50 Kilometern und für Behördengänge oder Einkäufe im Umkreis von zehn Kilometern. Die Fahrer holen die in ihrer Mobilität eingeschränkten Mitbürger von zu Hause ab und bringen sie nach Erledigung ihres innerörtlichen oder auswärtigen Termins wieder dorthin zurück. Voraussetzung ist allerdings, dass man spätestens einen Tag im Voraus bei den ehrenamtlichen Organisatoren Hedwig Scholz und Eva Urbat unter der Sozialen Fahrdienstnummer 0151/522 862 44 einen Termin vereinbart. Über eine weitere Handynummer können die Beförderten den Fahrer kontaktieren, falls es zum Beispiel beim Arzt kurzfristig länger dauert. Krankenbeförderungen, die die Krankenkasse bezahlt, übernimmt der soziale Fahrdienst nicht.

Der Soziale Fahrdienst der Gemeinde Grabenstätt soll am 24. Juni mit 17 ehrenamtlichen Fahrern in Betrieb gehen. Mit diesem Dacia Dokker werden dann Mitbürger kostenlos transportiert, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen und Behinderungen oder wegen ihres fortgeschrittenen Alters Probleme haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Der Soziale Fahrdienst der Gemeinde Grabenstätt soll am 24. Juni mit 17 ehrenamtlichen Fahrern in Betrieb gehen. Mit diesem Dacia Dokker werden dann Mitbürger kostenlos transportiert, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen und Behinderungen oder wegen ihres fortgeschrittenen Alters Probleme haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Bild und Bericht von unserem örtlichen Presseberichterstatter Markus Müller.