Vor nicht allzu langer Zeit hatte Grabenstätt einen eigenen Hafen und lag direkt am Chiemsee. Durch Naturkatastrophen und menschliches Zutun, verlagerte sich die Tiroler Ache nach Osten. Damit verlandete die Grabenstätter Bucht und das Grabenstätter Moos entstand.

Unser Ausgangspunkt heute ist das Rathaus Grabenstätt. Gemütlich spazieren wir zum Marktplatz, vorbei an der Pfarrkirche „St. Maximilian“ biegen wir in die Poststraße ab. Vorbei an der Johanneskirche wandern wir auf der Birkenhainstraße bis zur Unterführung der Umgehungsstraße, welche wir unterqueren.

Bereits nach der Unterführung nimmt uns die besondere Atmosphäre des Grabenstätter Moos gefangen. Wer genau hinhört kann dem Schilfgeflüster lauschen oder lässt sich vom Blaukehlchen ein Konzert spielen. Je weiter wir ins Grabenstätter Moos vorstoßen desto bizarrere Gestalten von abgestorbenen Bäumen begegnen uns.

Auf der Sandstraße angekommen haben wir zwei Möglichkeiten. Gehen wir nach rechts, dann kommen wir zum „Wirtshaus zur Hirschauer Bucht“, wo man fangfrischen Chiemseefisch serviert bekommt. Nicht weit vom Wirtshaus findet sich der Naturbeobachtungsturm „Hirschauer Bucht“.
Wer sich allerdings eher links hält und auf dem Chiemsee-Rundweg Richtung Übersee wandert, der gelangt zu Feuchtwiesen wo im Mai/Juni die blaue Iris sibirica blüht.

Wir wandern nun weiter auf der Sandstraße zur Hauptstraße. Vor der Unterführung biegen wir nach links, immer dem Kiesweg entlang zum Naturbeobachtungsturm.
Zurück an der Hauptstraße unterqueren wir sicher die Hauptstraße. Danach geht es hinauf zum imposanten Bauernhof in Hagenau und weiter nach Hirschau. Von hier aus ist es nicht mehr weit und wir sind zurück an unserem Aussichtungspunkt in Grabenstätt.

Zurück in Grabenstätt haben wir ca. 8 Kilometer hinter uns gebracht.

Sie möchten noch mehr über den Rundwanderweg Hirschau erfahren? Bei uns in der Tourist-Information Grabenstätt, können Sie für 2 Euro die Wanderbroschüre „Wanderungen in und um Grabenstätt/Erlstätt“ erwerben.