Mit einer Länge von 8 Kilometern und einer Wassertiefe von 192 Metern, gehört er zu den kältesten Seen Deutschlands. Im Sommer kann man versuchen zu baden, aber die meisten werden es nur kurz im wirklich kühlen Nass aushalten.
Statt baden gehen zu wollen, sollten die Wanderschuhe geschnürt und mit den geräuschlosen Elektrobooten in eine Welt eintauschen, welche die Alltagsprobleme für einen Moment vergessen werden können.

Auf der Überfahrt erwartet Sie viel Sehenswertes, wie die kleine Insel Malerwinkel, welche bereits kurz nach dem Ablegen neben dem Boot auftaucht. Die Überfahrt nach St. Bartholomä dauert ca. 35 Minuten und nach Salet 55 Minuten.

Kurz vor St. Bartholomä halten die Boote vor einer eindrucksvollen Felswand an und lassen das weltbekannte 7 fache Echo vom Königssee erklingen. Dieser Moment ist immer ein Highlight.

Nur einige Momente später taucht auch schon das Watzmann-Massiv mit der imposanten Watzmann-Ostwand auf. Auch die berühmte Kapelle von St. Bartholomä kommt immer näher. Auf St. Bartholomä wartet ein kurzer Rundweg von 45 Minuten auf Sie oder wenn Sie etwas mehr wandern möchten, dann können Sie zur Eiskapelle wandern. Aber Vorsicht, im Frühjahr gehen immer wieder Lawinen ab und man sollte nie (egal welche Jahreszeit) nie in die Eiskapelle vordringen.

Neben St. Bartholomä wartet auch noch die Halbinsel Salet auf Ihren Besuch. Die Eindrucksvolle Kulisse des Obersees mit Blick auf die Fischunkalm, lädt zum verweilen ein. Auch hier können Sie in ca. 45 Minuten den See umwandern und sehen dann den höchsten Wasserfall Deutschlands – den Röthbachfall.

Königsseeschifffahrt