Leicht versteckt, inmitten eines Waldes zwischen Grabenstätt und Vachendorf, liegt der idyllische Tüttensee. Entstanden vor mehr als 12.000 Jahren, bietet seine unberührte Natur noch heute eine Wohlfühloase, die im Chiemgau seines gleichen sucht.

Die vom Bäumen umgebene Liegewiese des Seebad Tüttensee lädt Sie ein die Sonne zu genießen und den Alltag zu vergessen. Der problemlose Einstieg ins Wasser wird über zwei Stege und Leitern gewährleistet. Durch seine Größe erwärmt sich der See immer Sommer rasch und bietet Ihnen damit eine geeignete Badtemperatur.

Schwimmen zu den Badeinseln reicht Ihnen nicht aus, Sie möchten sich noch anderweitig sportlich betätigen? Dann leihen Sie sich doch ein Surfbrett und erkunden Sie den See von „oben“. Oder nehmen Sie sich Ihre Freunde/Familie und spielen eine Runde Beachvolleyball.

Der Nichtschwimmerbereich bietet an heißen Tagen, allen kleinen Gästen und nicht so geübten Schwimmern eine willkommene Abkühlung.
Sonnenanbeter können neben der Liegewiese ihr Handtuch auf Teak-Holz-Liegen ausbreiten oder genießen Sie die Sonne auf einen der beiden Schwimminseln.

Für das leibliche Wohl zwischendurch sorgt ein kleiner aber feiner Kiosk. Sie möchten nach dem Baden noch eine ausgiebige Mahlzeit zu sich nehmen, dann besuchen Sie das direkt am Ufer befindlichen Restaurant mit seiner 400 m² großen Seeterrasse.

Tipp:
Der Tüttensee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, denn nicht nur im Sommer hat er viel zu bieten. Im Herbst kann er bei einem gemütlichen Spaziergang erkundet werden und im Winter, wenn es die Temperaturen und Gegebenheiten zulassen, kann der See via Schlittschuhe befahren werden. Im Winter und bei genügend Schnee warten auch Skiwanderwege und Loipen auf Sie.

Wussten Sie schon, dass es um die Entstehung des Tüttensee zwei Theorien gibt?

Die erste Theorie befasst sich damit, dass es sich beim Tüttensee um einen Toteissee handeln soll. Ein Toteissee entsteht immer dann, wenn sich Gletscher nach einer Eiszeit zurückziehen und Eisblöcke zurückbleiben, welche sich von der Hauptzunge des Gletschers getrennt haben. Durch das langsame abschmelzen ist der Moor- und Toteissee Tüttensee entstanden.

Die zweite Theorie besagt, dass es sich beim Tüttensee um einen Meteoritenkrater handelt, welcher sich zwischen 2.200 und 300 v. Chr. ereignet haben soll. Der Chiemgau-Einschlag oder auch Chiemgau-Impakt genannt, wurde im Jahr 2000 durch Amateur-Archäologen geäußert und mit Spuren eines Meteoriteneinschlages hinterlegt. Direkt am Seebad informieren Schautafeln über die vermeintliche Entstehung des Tüttensees.
Wer sich noch mehr für das Thema Chiemgau-Impakt interessiert, kann direkt neben der Tourist-Information in Grabenstätt dem „Museum zum Chiemgau-Impakt“ einen Besuch abstatten. Im Web finden Sie weitere Informationen unter www.chiemgau-impakt.de.

Wir sind gespannt, was die weiteren Untersuchungen zeigen und welche der genannten Theorien für die Entstehung verantwortlich ist.

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