Leicht versteckt, inmitten eines Waldes zwischen Grabenstätt und Vachendorf, liegt der idyllische Tüttensee. Im Sommer erwärmt sich der See sehr rasch und bietet  Badefreuden oft bereits ab Mai. Das Seebad Tüttensee lädt Sie ein, die Sonne zu genießen und den Alltag zu vergessen.

Schwimmen zu den Badeinseln reicht Ihnen nicht aus, Sie möchten sich noch anderweitig sportlich betätigen? Dann leihen Sie sich doch ein Surfbrett aus und erkunden Sie den See von „oben“, oder spielen Sie mit Freunden eine Runde Beachvolleyball!

Der Nichtschwimmerbereich bietet an heißen Tagen allen kleinen Gästen und nicht so geübten Schwimmern eine willkommene Abkühlung.
Sonnenanbeter können ihr Handtuch auf Teak-Holz-Liegen ausbreiten oder die Sonne auf einer der beiden Schwimminseln genießen.

Für das leibliche Wohl zwischendurch sorgt ein kleiner aber feiner Kiosk. Sie möchten nach dem Baden noch eine ausgiebige Mahlzeit zu sich nehmen? Dann besuchen Sie das direkt am Ufer befindlichen Restaurant mit seiner 400 m² großen Seeterrasse!

Tipp aus der Grabenstätter Wanderbroschüre:

„In 45 Minuten kann man auf einem Wanderweg, der sich durch Mischwald und Streuwiesen schlängelt, den See umrunden, wobei es von Frühling bis Herbst zahlreiche Blumen und ein vielstimmiges Vogelkonzert zu bewundern gibt“.

Wussten Sie schon, dass es um die Entstehung des Tüttensee zwei Theorien gibt?

Die erste Theorie befasst sich damit, dass es sich beim Tüttensee um einen Toteissee handeln soll. Ein Toteissee entsteht immer dann, wenn sich Gletscher nach einer Eiszeit zurückziehen und Eisblöcke zurückbleiben, welche sich von der Hauptzunge des Gletschers getrennt haben.

In jüngster Zeit nun glauben Wissenschaftler, Spuren eines Meteoriteneinschags (Impakt) vor über 2.500 Jahren gefunden zu haben. Der Tüttensee wäre also nach dieser Theorie, die großes Aufsehen erregt hat, ein mit Wasser gefüllter Meteoriten-Krater!
Wer mehr darüber erfahren möchte, findet am Strandbad Tüttensee ausführliche Informationstafeln zu diesem Thema. Noch interessanter ist natürlich der Besuch des „Museum zum Chiemgau-Impakt“ (neben der Tourist-Information), wo es sehr anschauliche Tafeln und Funde gibt. Im Web finden Sie weitere Informationen unter www.chiemgau-impakt.de.